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Zurück zur StartseiteStartseite - Behinderung und Sexualität - Körperkontaktservice - Nina de Vries
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Körperkontaktservice

Copyright Nina de Vries 2006

Etwas über mich:
Seit einigen Jahren arbeite ich als Sexualbegleiterin und biete erotische, sinnliche Berührungen an.
Über die Jahre hinweg zählten immer mehr schwerst körperlich behinderte Männern zu meinen Klienten und es hat sich ergeben, dass ich seit sechs Jahren fast ausschließlich mit geistig behinderten Männern (gelegentlich auch Frauen) arbeite.
Unter anderen durch jahrelanges Training in einer therapeutischen Gemeinschaft in Holland fühle ich mich dieser Arbeit gewachsen. Schwerpunkte dieses Trainings, in das viele buddhistische Elemente eingingen, waren Körperarbeit, emotionale Arbeit, Beziehungen, Sexualität - kurz gesagt eine Schule, in der Kunst ein Mensch zu sein.

1990 zog ich nach Berlin und seit 1999 wohne ich in Potsdam (bei Berlin). Während der ersten Jahre war ich hauptsächlich als Künstlerin tätig (Cartoons, Skulpturen, Grafik, Spiele). 1992 arbeitete ich ein Jahr als Erzieherin in einem Rehabilitationszentrum. Das war mein erster intensiver Kontakt mit Behinderten. In dieser Zeit konnte ich meine "Berührungsängste" abbauen.

Ich durfte bis jetzt viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Speziell in der Arbeit mit sogenannten geistig Behinderten (z.B. Autisten) fühle ich mich gefordert, weil ich da am meisten wach, flexibel, sensitiv und wahrhaftig sein muss. Diesen Begegnungen sind stets intensive Gespräche mit Eltern bzw. Betreuern vorausgegangen.

In so einer Sitzung sind außer Massage auch Körperkontakt, Streicheln, Umarmen möglich. Geschlechtsverkehr und Oralkontakt biete ich nicht an. Auch ohne die letzten zwei Varianten ist ein intimes, erotisches Erlebnis möglich.
Wenn sie es wünschen, bringe ich die Menschen mit meiner Hand zum Orgasmus. Ich strebe es an, jeden, der zu mir kommt, so zu nehmen wie er ist und es so schön und bereichernd wie möglich für diese Person zu machen - immer achtgebend auf meine eigenen Grenzen. Für nicht wenige ist so eine Begegnung das erste Mal in ihrem Leben, dass sie körperlichen/sexuellen Kontakt mit einer Frau haben. Manche brauchen eine Art Unterrichtung darüber, wie man masturbieren kann. Es ist wichtig, klar zu machen, dass es ein Ort ist, Erfahrungen zu machen, die dann oft auch ein neues Selbstbewusstsein bewirken. Das Gefühl ein Außenseiter zu sein, jemand der nicht dazu gehört, kann sich auch verändern.
Ich wünsche mir, dass die Sitzungen ein Anstoß sind um freudiger, selbstbewusster, ausgeglichener und entspannter in der Welt zu stehen und zugleich zu mehr Selbstliebe anregen. Im Laufe der Jahre wurde ich von Institutionen, Wohnheimen, Heilpädagogischen Ausbildungsstätten und Einrichtungen mehrmals eingeladen, um nähere Auskünfte über meine Arbeit zu geben. Diesen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen war klar, dass ein großer Bedarf besteht.
Seit Januar 2000 leitete ich mehrere Mini-Fortbildungen/ Präsentationen für Mitarbeiter, unter anderem hier: Autismusambulanz des Roten Kreuzes (Ibbenbüren), Aktionstag Humboldt Universität (Berlin), Union Hilfswerk (Berlin), Lebensbrücke e.V. (Berlin), Heilerziehungspflegerausbildung/Liebfrauenschule (Coesfeld), SPI (Berlin), Stephanus-Stiftung (Berlin), EJF Lebensraum (Berlin), Ev. Stiftung Alsterdorf (Hamburg), Elsa Brandströmheim (Berlin), Haus St. Norbert (Michendorf), Pastor Braune Haus (Berlin), Lebenshilfe (Berlin), Karl-Luhmann Heime (Osnabrück).
Dabei haben wir uns auf eine persönliche Art mit dem Thema Sexualität auseinandergesetzt. Was sie für uns bedeutet und wie wir in der Arbeit mit dem Thema umgehen (können!).
Es gab Kongresse, wo ich Workshops leitete oder Vorträge hielt: Projektwoche "Kann denn Liebe Sünde sein?" (Teilanstalt Bethel, 1999), Bundeskongress für Sexualität und Behinderung (Nürnberg, 2000), Fachtagung "Tabu und ZuMUTung" (Erkner, 2000), Symposium der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (Hohenroda, 2001), Kongress für Sexualität und Behinderung (Hamburg 2002), "Behinderung zwischen Autonomie und Angewiesensein - Psychoanalytische Zugänge" (Humboldt-Universität Berlin, 2003), Fachtagung zum Thema Sexualität und geistige Behinderung "LIEBES(T)RÄUME" (Lüneburg, 2003), Integrative Seminartage "...mit Liebe, Lust und Leidenschaft..." (Speyer, 2004), Kongress Caritas "Behindert - Sexualität?" (Wien, 2004), Vortragsreihe "Heimliche Heldinnen" Ev. Stadtakademie (München, 2005), Tagung Pro Familia (Lübeck, 2005), Tagesworkshop Lebenshilfe Brandenburg (Berlin-Hönow, 2005).
Dreitägigen Lehrauftrag an der Fachhochschule/ Fachbereich Sozial Wesen (Potsdam, 2003), Dreitägigen Lehrauftrag an der Universität von Bologna/ Masterclass Prof. Cuomo (2004). Von Januar bis Juni 2004 bildete ich in der Schweiz, im Auftrag von der "Fachstelle für Behinderung und Sexualität- gegen sexualisierte Gewalt" in Basel, 10 Leute aus zur bzw. zum Sexualassistent/in (www.sexualassistenz.ch)

Sieben Mal hatte ich bis jetzt die Gelegenheit, meine Arbeit über das Fernsehen bekannt zu machen (MDR, SFB, WDR, Schweizer Fernsehen DRS, ORB, ORF).

Ich leitete Workshops für körperbehinderte Männer und Frauen, mit anschließenden Einzelsitzungen, unter anderem im Institut für systemische Beratung Behinderter (Trebel), Behinderten Bildungswerk (Greifswald) und im Waldschlösschen für schwule und lesbische Behinderte "Freakshow" (Göttingen).

Preis für eine Einzelsitzung (Dauer ca. 1 Stunde): 80 Euro
Ein Hausbesuch kostet 110 Euro.
Einstiegsberatung (Dauer ca. 1 1/2 Stunde): 80 Euro (erm. 60 Euro)
Fortbildung oder Infoveranstaltung für Mitarbeiter von Einrichtungen/ Eltern/ Leitendes Personal (minimal 2 Stunden): Ab 60 Euro pro Stunde. Zuzüglich Fahrt und eventuelle Übernachtungskosten.

Kontakt und Info:
Nina de Vries
Jessnerstr. 66 in 10247 Berlin
Telefon: 00 49 30 80 20 13 23 und 0179/ 42 40 379 Email: nina_devries@web.de

Weiterer Text:
Sexualbegleitung - wie geht das?

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